Jugendhilfeangebot

Für Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren aus dem Landkreis Bernkastel – Wittlich

Optimale Pflege und ganzheitliche Förderung von Säuglingen und Kleinkindern sichern den Eltern Hilfen zur Erziehung, die zur Förderung und Entwicklung ihrer Kinder beitragen.
Das Leistungsangebot von Haus St. Anton in diesem Kinder- und Jugendhilfebereich ist im Landkreis Bernkastel – Wittlich bisher ohne Beispiel. Für viele Familien wird damit ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geboten.

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Minderjährige, schwangere Jugendliche bzw. junge Frauen

Junge Frauen / Mütter mit kleinen Kindern bei Vorliegen einer individuellen Beeinträchtigung bzw. sozialen Benachteiligung, die in ambulanter Form nicht oder nicht mehr ausreichend angegangen werden kann.

Ein pädagogisches Team bereitet junge Frauen auf die Geburt eines Kindes und die damit verbundenen Veränderungen im Leben vor. Während der Zeit ihrer Aufnahme werden neben einer Unterstützung in Pflege, Versorgung und Erziehung begleitende Hilfen für ein selbstständiges und geordnetes Leben außerhalb der Einrichtung gewährleistet. Hierzu zählen insbesondere auch Unterstützungsleistungen bei der Aufnahme oder der Durchführung einer Schul- oder Berufsausbildung.

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Für Kinder, die einer Herausnahme aus dem familiären Umfeld bedürfen.
Die Aufnahme erfolgt in der Regel bis zum Grundschulalter

Säuglinge und Kleinkinder, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können bzw. deren weitere Lebensperspektive einer kurz bzw. mittelfristigen Klärung bedarf.

Mit dem Angebot der Heimerziehung im „Spatzennest“ leistet Haus St. Anton nicht nur ein Zeichen unkonventioneller Hilfe, sondern auch einen pädagogischen Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung der anvertrauten Kinder. Tag- und Nachtbetreuung mit gezielten pädagogisch / therapeutischen Angeboten vermittelt den Kindern im Haus St. Anton ein Gefühl der Geborgenheit bzw. des Willkommen- und Angenommenseins.

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… mit seinen ambulanten Angeboten von Leistungen der Jugendhilfe will Haus St. Anton einen Beitrag zu einer familienaktivierenden Erziehungshilfe leisten. Durch gezielte Angebote und damit einem Engagement in der Elternarbeit sollen bedarfsgerechte Hilfen entwickelt und für den betreffenden Personenkreis vorgehalten werden. Familien werden in Verbindung (Kontext) ihrer aktuellen Lebensverhältnisse sowie der individuellen Lebensgeschichte (Biographie) betrachtet und verstanden.

Familienaktivierende Angebote:

  • Elternkurs
  • Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten, praktischen Hilfen im Erziehungsalltag, Verbesserung der Erziehungsfähigkeit, des Selbstwertes, der Familienbeziehung und der Kommunikation. Austausch mit anderen Eltern über Erziehungsfragen, -problemen, -freuden. Als methodische Grundlage dient die systemische Familientherapie
  • Babymassagekurs
  • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung, Förderung der ersten Kommunikation zwischen Bezugsperson und Säugling, wohltuende Entspannung für Babys und Eltern, Verbesserung von Körperfunktionen des Babys (z.B. besserer Schlaf, weniger Blähungen), Austausch mit anderen Eltern über Herausforderungen und Freuden des Elterndaseins

Ambulante Nachbetreuung:

Betreutes Wohnen für junge Menschen
z.B. im Anschluss an eine vorausgegangene Hilfe, im Rahmen der Hilfeplanung, gem. § 36 SGB VIII, als Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung und/oder eigenverantwortlichen Lebensführung (z.B. n. § 41 SGB VIII)

Felxible Hilfen:

  • Begleitender Umgang
  • Durch Unterstützung / Begleitung einer pädagogischen Fachkraft als Bestandteil einer familienaktivierenden Heimerziehung n. §34 SGB VIII verbunden mit dem Ziel der Stärkung von Erziehungkompetenz.